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Haus Eiche und Pflegeoase

Die Bewohner von Haus Eiche

So sein können, wie man ist

Eine der Stärken unseres Hauses besteht darin, dass die Menschen, die zu uns kommen, hier so sein können, wie sie sind. Die Persönlichkeit und das Verhalten, aber auch die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz sind individuell sehr unterschiedlich. Wir nehmen sie so an, wie sie von ihrer Persönlichkeit und in der Ausprägung ihrer Erkrankung sind, einschließlich  Verhaltensweisen, die im Allgemeinen als herausfordernd empfunden werden. Im Umgang mit diesem herausforderndem Verhalten sind alle Mitarbeitenden im Haus geschult. Regelmäßig finden Fallbesprechungen statt, in denen besonders schwierige Situationen analysiert werden und gemeinsam nach Lösungen gesucht wird.

Warteliste

In Haus Eiche gibt es eine Warteliste, weil die Nachfrage nach Plätzen für Menschen mit fortgeschrittener Demenz groß ist. Mit interessierten Angehörigen oder Betreuer*innen wird ein Beratungs- und Informationsgespräch geführt, um einschätzen zu können, ob ein Platz in Haus Eiche das Richtige für die Betroffenen ist. Wichtig ist uns dabei auch, dass die Diagnose Demenz vorliegt.

Bei der Vergabe von freien Plätzen orientieren wir uns zum einen an der Dringlichkeit und zum anderen daran, ob der*die neue Bewohner*in in die Wohngruppe mit dem freien Platz passen würde. 

Viele Menschen, die Angehörige mit Demenz betreuen, spüren, dass vielleicht eines Tages die Grenze dessen, was sie leisten können, erreicht wird und sie sich nach einer Einrichtung umsehen müssen. Sinnvoll ist es deshalb, die Betroffenen vorsorglich anzumelden. Die Anmeldung ist unverbindlich. Wenn ein freier Platz angeboten, aber aktuell noch nicht benötigt wird, bleibt der Betroffene auf der Warteliste.

Alle Fragen rund um die Anmeldung und den Einzug, insbesondere Fragen der Finanzierung beantworten die Mitarbeiterinnen der Altenheimverwaltung. Telefonnummer: 0212-63 0420 oder 0212 — 63 0410.

Geschützte Einrichtung 

Haus Eiche ist eine offene Einrichtung. Die hier lebenden Menschen sollen Schutz und Sicherheit, aber auch das Recht auf Selbstbestimmung erfahren.  Das bedeutet, dass die Bewohner*innen das Haus grundsätzlich verlassen dürfen. 

Das Haus ist jedoch so konzipiert,  dass es den Bewohner*innen einen geschützten Rahmen bietet. Dazu gehören verschiedene Schutzmaßnahmen, großzügige Räumlichkeiten, ein geschützter Garten und ein spezielles Betreuungskonzept.  Es gibt außerdem die Möglichkeit, Bewohner*innen mit einem Transponder auszustatten, der beim Verlassen des Hauses einen Alarm auslöst. 

Trotz der genannten Sicherheitsmaßnahmen bleibt das Recht der Selbstbestimmung für unsere Bewohner*innen bestehen. Das bedeutet aber auch, dass uns Grenzen gesetzt sind hinsichtlich dessen, was wir im Umgang mit stark hinlaufgefährdeten Bewohner*innen leisten können.

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