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Haus Eiche und Pflegeoase

Die Betreuung in Haus Eiche

Soziale Betreuung

Die soziale Betreuung spielt in Haus Eiche eine wichtige Rolle. Mit den Angeboten werden vor allem die Bedürfnisse nach Beziehung, Einbezogen sein, Identität und Beschäftigung Rechnung getragen. Gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der anderen Professionen wird dem Alltag der Bewohner*innen Struktur gegeben. 

Die Fachkräfte der Sozialen Betreuung arbeiten Hand in Hand mit den Betreuungsassistentinnen. Sie verfügen über die notwendige Qualifikation und bilden sich regelmäßig fort. 

Die Angebote in Haus Eiche für kleine und große Gruppen sind sehr vielfältig:

Bewegung

Bei unseren Bewegungsangeboten steht die Freude an der Bewegung im Vordergrund.  Bewegung hilft, gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden oder zu mildern. Regelmäßig finden vielfältige Aktivitäten statt: Sitzgymnastik in Kooperation mit dem TSV Aufderhöhe, Tanzen oder Tanzen im Sitzen, Ballspiele, Spaziergänge im Garten und im Bethanien-Park.

Kreatives

Bei der kreativen Arbeit mit Menschen mit Demenz geht es nicht darum, vorzeigbare Produkte herzustellen, sondern vertraute Handlungen auszuführen, sich mit bekannten Materialien zu beschäftigen, Freude an Farben und Formen zu erleben und das Ergebnis als Dekoration der Wohngruppe oder des Zimmers bewundern zu können.

Kochen und Backen 

Das gemeinsame Kochen und Backen bedeutet Alltagsnormalität und das Erleben von Gemeinschaft. Es dient dem Erhalt von Ressourcen, regt den Appetit an und die Ergebnisse sorgen für Genuss.

Singen

Musik hat die Fähigkeit, Erinnerungen wachzurufen und gleichzeitig Stimmungen zu beeinflussen. Gesang ist einer der wenigen verbleibenden Zugangswege zur Gefühlswelt der Menschen mit Demenz. Vielen der Betroffenen fällt es leichter, zu singen als zu sprechen.

Singen trägt darüber hinaus auch zum körperlichen Wohlbefinden bei. Es stärkt die Atmung und den Kreislauf und sorgt für ein besseres Körpergefühl.

Häufig wird das Singen in unserem Haus von Musikern begleitet: auf der Gitarre, am Klavier oder auf der Flöte. 

Themenangebote/Erinnerungspflege

Nicht nur persönliche Gespräche mit den Bewohner*innen, sondern auch Gesprächsrunden über bestimmte Themen dienen dazu, Erinnerungen zu wecken. Dabei dienen zu den Themen passende Gegenstände als Schlüssel, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Häufig erfahren die Mitarbeiter*innen dabei etwas über die Biografie der Bewohner*innen, über ihre Lebensthemen, über das, was sie geleistet haben, was ihnen Freude bereitet hat, manchmal auch über traurige, belastende Ereignisse.

Basal stimulierende Angebote

Wenn Menschen über Worte und Gesten nur noch schwer zu erreichen sind, ist es unsere Aufgabe, andere Möglichkeiten zu finden, mit ihnen Kontakt aufzunehmen.  

Wenn sie ihre Umgebung kaum noch bewusst wahrnehmen und die Grenzen sich auflösen, weil sie sich nicht mehr selber bewegen können und ihren eigenen Körper nicht mehr spüren, müssen wir ihnen diese Wahrnehmung  und den Zugang zu ihrer Umgebung und zu ihren Mitmenschen ermöglichen.

Um die Lebensqualität der betroffenen Bewohner*innen zu verbessern, sind basal stimulierende Angebote eine einfache, aber auch eine besondere Form der Kommunikation, in der wir Wege finden, alle Sinne anzusprechen.

Da die Angebote für unsere Bewohner*innen ganz individuell gestaltet werden, setzen wir uns als Team regelmäßig zusammen, um herauszufinden, welche Form der Begegnung den*die Bewohner*in anspricht und über welche Sinne wir den besten Zugang zu ihm*ihr finden.

Gespräche

Gespräche finden in sehr unterschiedlicher Form statt. Neben zahlreichen professionellen Gesprächsangeboten spielt die alltägliche Begegnung zwischen Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen eine wichtige Rolle und richtet sich nach ihren jeweils aktuellen Bedürfnissen.

Ausflüge

Regelmäßig werden die Bewohner*innen zu Ausflügen mitgenommen. Das können kleine Ausflüge ins Café oder ins Restaurant sein oder auch zu bekannten Ausflugszielen in der näheren Umgebung. Die Ziele orientieren sich daran, was für die Bewohner*innen passend ist und sie nicht überfordert. 

Männerstammtisch

Häufig sind Männer für die Themen, die bei ihren Mitbewohnerinnen beliebt sind, nicht zu begeistern. Beim Männerstammtisch geht es darum, den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, sich mit Gleichgesinnten zu treffen, sich über für sie interessante Themen zu unterhalten und Erinnerungen auszutauschen.

Tierbesuch

Tiere bieten Anknüpfungspunkte, um mit den Bewohner*innen ins Gespräch zu kommen, da viele früher selbst Haustiere hatten. Besonders gut geeignet dafür sind Hunde. Es besteht die Möglichkeit sie zu streicheln, zu füttern oder sie für ihre Kunststücke zu belohnen. 

Clownvisiten

Regelmäßig kommen zwei Therapieclowns zu Besuch. Die Clowns gehen auf die individuellen Befindlichkeiten der Bewohner ein, sprechen, spielen, zaubern, singen, musizieren und lachen mit ihnen und machen damit ihren Alltag bunter. 

Für die meisten Bewohner*innen sind Clowns mit angenehmen Erinnerungen verbunden und oft bietet der bloße Anblick der Clowns Überraschung und Anlass zur Freude.

Zeit zu zweit

Nicht alle unsere Bewohner*innen können oder möchten an den Gruppenaktivitäten teilnehmen. Für sie gibt es Einzelbetreuung. Dabei genießen die Bewohner*innen Gespräche, Vorlesen, Vorsingen, basal stimulierende Angebote wie z. B. Hand- oder Fußmassagen oder auch einfach eine kleine Leckerei.

Biografiearbeit

Für alle unsere Betreuungsangebote, aber auch für den alltäglichen Umgang mit den Bewohner*innen ist es wichtig, möglichst viele biografische Informationen über sie zu haben. In Gesprächen oder bei Themenangeboten knüpfen wir an diese Informationen an. Manches, was im früheren Leben der Bewohner*innen wichtig war, hat für sie heute keine Bedeutung mehr, aber jede*r hat Themen, die sich auf sein*ihr Leben oder seine*ihre Lebensleistungen beziehen. Das kann beispielsweise der Beruf sein, die Familie, ein Hobby oder auch ein ehrenamtliches Engagement. Diese Lebensleistungen anzusprechen trägt dazu bei, dass in den Bewohner*innen schöne Erinnerungen geweckt werden und sie sich wertgeschätzt fühlen.

Feste feiern

Feste sind für unsere Bewohner*innen immer etwas Besonderes. Sie bieten eine jahreszeitliche Orientierung und sind eine angenehme Unterbrechung des Alltags. 

Wir feiern kleine Feste auf den Wohngruppen wie z. B. das Bratapfelfest im Januar oder das Erdbeerfest im Juni und große Feste wie den Maibrunch und die Adventsfeier, die im Foyer stattfinden.  Das Grillfest findet im Garten statt. Angehörige sind bei allen Festen gern gesehen.

Zu jedem Fest gehört natürlich etwas Kulinarisches passend zum Anlass. Dazu gibt es verschiedene Programmpunkte, wobei das gemeinsame Singen, oft mit instrumentaler Begleitung, immer besonders gut bei unseren Bewohner*innen ankommt.

Seelsorge

Als christliche Einrichtung gehören geistliche Angebote zu unserem Alltag. Von unseren Seelsorger*innen erfahren die Bewohner*innen geistlichen Beistand in ihrer jeweiligen besonderen Lebenssituation.

Regelmäßig finden in unserem Haus evangelische und katholische Andachten in kleinen Runden in den Wohngruppen statt. 

Auch in der Zeit des Abschiednehmens stehen uns die Seelsorger*innen zur Seite. Die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen und das gemeinsame Abschiednehmen gehören ebenfalls dazu.

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